1.3 Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz (WoGG)

Mit dem Wohngeld sollen die Wohnkosten für einkommensschwache Haushalte, die keine Leistungen wie Grundsicherung im Alter oder Arbeitslosengeld II erhalten, tragbar gestaltet werden. Wohngeld wird zur wirtschaftlichen Sicherung angemessenen und familiengerechten Wohnens geleistet und kommt für jegliche Art von Wohnraum in Betracht: Der Wohnraum kann in einem Altbau oder Neubau liegen, öffentlich gefördert oder frei finanziert sein. Wer zum Kreis der Berechtigten gehört, hat darauf einen Rechtsanspruch.


Wohngeld gibt es:

  • als Mietzuschuss für Mieter einer Wohnung oder eines Zimmers
  • als Lastenzuschuss für Eigentümer eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung

Der Anspruch auf Wohngeld und in welcher Höhe, hängt von mehreren Faktoren
ab:

  • der Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder,
  • der Höhe des Gesamteinkommens,
  • der Höhe der zuschussfähigen Miete, bzw. Belastung
  • der Mietstufe am Wohnort.

Wohngeld wird nur auf Antrag bewilligt und wenn die Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Antragsformulare erhält man bei der örtlichen Wohngeldbehörde, der Gemeinde-, Stadt- oder Kreisverwaltung.
Menschen mit geringem Einkommen müssen sich überlegen, ob sie Grundsicherung
beantragen oder Wohngeld. Beides zusammen zu erhalten ist ausgeschlossen.

Bei Bedarf kann dieser Wohngeldrechner aus dem Internet weiter helfen:
http://www.geldsparen.de/inhalt/rechner/Soziales/Wohngeldrechner.php