1.8 BAföG / BAB

Das BAföG (nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz) bekommen vor allem Studenten. In manchen Fällen haben aber auch Schüler und Menschen, die sich beruflich umschulen oder einen Meisterkurs belegen wollen, Anspruch auf Bafög.


Die genauen Informationen erhält man am besten von der Hochschule, der Schule oder der zuständigen Kammer (Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer). Grundsätzlich erhalten BaföG-Empfänger keine Leistungen nach SGB II. In einigen Konstellationen werden aber bestimmte Leistungen bewilligt. So erhält u.U. die alleinerziehende Mutter mit BaföG-Bezug den entsprechenden Mehrbedarf vom Jobcenter und sie kann SGB II-Leistungen für ihr Kind beantragen.


BAB (Berufsausbildungsbeihilfe) gibt es für:

  • berufliche Ausbildungen (bedürftigkeitsabhängige Azubi-BAB). Förderungsfähig sind betriebliche oder außerbetriebliche berufliche Erstausbildungen in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf nach Berufsbildungsgesetz, Handwerksordnung, etc.
  • berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen als nicht bedürftigkeitsabhängige BvB-BAB, wenn die Vollzeitschulpflicht erfüllt ist und die Maßnahme zur Vorbereitung auf eine Berufsausbildung oder zur beruflichen Eingliederung erforderlich ist und seine Fähigkeiten erwarten lassen, dass der Auszubildende das Ziel der Maßnahme erreicht.
  • zur Vorbereitung auf einen Hauptschulabschluss

Das BAB (Berufsausbildungsbeihilfe) kann nur beantragt werden, wenn die Antragsteller während der Berufsausbildung nicht bei den Eltern wohnen. Berufsausbildungsbeihilfe wird auf Antrag erbracht. Der Antrag ist bei der Agentur für Arbeit zu stellen.